Meniny ma Ingrida.
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Piatok, 8. Máj 2026, 02:02
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Tatraportal 
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Wagen Beschreibungen
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Tatra 77 1933-1938 hergestellt: 101 St. T77, 154 St. T77a Die Entwicklung des Tatra 77 wurde bis zu letzt geheim gehalten. Der Tatra wurde in Prag, am 5. März 1934 den Journalisten und Vertretern aus der Industrie vorgestellt und er wurde zu einer Sensation. Die Fahreigenschaften wurden an der Karlovarska-Strasse bei Prag demonstriert. Die anwesenden Journalisten publizierten später in der Presse, dass der Wagen eine Geschwindigkeit von 145 KMH leicht erreichte und dann auch hielt, ausgezeichnetes Handling auswies, gute Kurvenstabilität zeigte und die Fahrt mit über 100 KMH als sehr angenehm empfunden wurde. Im Herbst wurde die Luxuslimousine T77 am Pariser Autosalon gezeigt und auch dort stand sie im Zentrum des Interesses der Besucher. Tatra 77 setzte sich nicht nur optisch von der übrigen Autoproduktion, sondern verfügte auch über eine ungewöhnliche Leistung. Herren Direktoren anderer Autofabriken und auch die Techniker von Rolls-Royce liessen sich das Auto auf der Strasse vorführen - sie wollten es nicht wahr haben, das zum Erreichen einer Geschwindigkeit von 140 KMH lediglich ein Motor mit 45 kW Leistung genügte, wenn sonst zu der Zeit dazu über 100 PS nötig waren. Somit galten die Vorteile der Stromlinienkarosserie - ein Werk des genialen Konstrukteurs Ing. Überlacker - als erwiesen. Ein amerikanischer Regisseur war angeblich von den gezeigten Tatras derart angetan, dass er gleich mehrere Exemplare für die Ausserirdischen in seinem Film bestellt haben soll. Es gab mehrere Gründe, die zur Entwicklung eines gänzlich neuen Konzepts der Konstruktion von Personenwagen führte: vor allem galt es den Fahrtwiederstand zu senken, insbesondere den Luftwiederstand (wächst im Quadrat der Geschwindigkeit) der nach leistungsstarken Motoren rief. Die geforderte kleine Angriffsfläche schränkte die Wagenhöhe ein und verlangte auch nach einem glatten Wagenboden. Der Motor wurde aus diesen Gründen zur Hinterachse versetzt und so fiel der Mitteltunnel für das zentrale Tragrohr und die Auspuffleitung weg. So kam es auch zu Gewichtseinsparungen. Ein speziell vorbereiteter Tatra 77 nahm 1934 am "1000 Meilen CSR" Rennen Teil, hauptsächlich um die Richtigkeit des Wagenkonzepts unter Beweis zu stellen. Tatra 77 wurde mit kleineren Veränderungen bis 1935 gebaut - bis er unter der Typenbezeichnung T77a grössere Verbesserungen erfuhr: Erhöhung der Motorleistung, Verringerung des Luftwiederstandes und verbesserung der Fahreigenschaften. Motor Das Kurbelwellengehäuse - gegossen aus Elektron | Bezeichnung | Tatra 77 | Tatra 77a | | Typ | Viertakt Ottomotor | | Kühlung | vzduchem | | Zylinderzahl | 8 V 90o | | Bohrung x Hub | 75 x 84 mm | 80 x 84 mm | | Hubraum | 2969 cm3 | 3378 cm3 | | Zündung | Akkumulatorzündung 12 V, Bosch | | Zündfolge | 1-2-7-8-6-3-5-4 | | Steuerung | OHC | | Kompression | 5.3:1 | 6:1 | | Vergaser | Zenith 36 DV1-Doppelvergaser | | Leistung | 44.1 kW bei 3500 Umdrehungen /Min. | 51.4-55.2 kW bei 3500 Umdrehungen /Min. | | Schmierung | Druckumlaufschmierung | | Anlasser | elektrisch, 12 V | | Verbrauch | Benzin: 14-16 l / 100 km, Öl: 0.3-0.4 l / 100 km | | Oelfüllung | 7 l |
Fahrgestell Selbstragende Karosserie mit einem Zentralträger, der auch der Durchführung für die Brems - und Kupplungsleitung, sowie des Schaltgestänges diente. Der Träger ist mit der Karosserie verschweisst und im Heck verzweigt er sich für die Motoraufnahme (siehe Fotogalerie). | Typ | Tatra 77 - Prototypen | serienmäßige Tatra 77 und Tatra 77a | | Vorderachse | Unabhängige Radaufhängung mittels Trapezträgern, gefedert mittels quermontierter halbelliptischer Blattfedern. | | Hinterachse | besteht aus zwei unabhängigen Pendelhalbachsen, gefedert mittels quermontierter halbelliptischer Blattfedern. | | Räder | Stahlfelgen mit Radkappen, 18" | | Reifen | 16 x 45 | 18 x 45 | | Antrieb | Hinterachse | | Lenkung | ss | | Bremsen | Fahrbremse: hydraulische, wirkt auf die Trommel aller Räder Feststellbremse: mechanisch, wirkt auf die Trommel der Hinterräder, Lockheed | | Spurbreite vorn | 1300 mm | | Spurbreite hinten | 1300 mm | | Achsabstand | 3150 mm | 3250 mm | | Bodenfreiheit | 220 mm | | permanenter Antrieb | 1:3.75 |
Getriebe | Getriebe | 4+1, 3. und 4. Gang synchronisiert | | Übersetzungs Verhältnisse | 1:4.14, 1:2.7, 1:1.58, 1:1, R ? | | Kupplung | mechanische Einscheiben Trockenkupplung, Komet Mecano |
Karosserie Eine Luxuslimousine für sechs Personen. Vorne ist die Batterie und ein Ersatzrad untergebracht. Die Türklinken sind in der Karosserie eingelassen. Die vorderen Kotflügel sind durch eine Stossstange geschützt, die Scheinwerfer sind in den abgerundeten Bug eingelassen. Die Heckpartie ist bis auf die Höhe des Bodens Abfallend gestaltet und ist durch eine Mittelflosse zweigeteilt - sie ist vom Modell zu Modell verschieden gross und soll im Heck die Auswirkung vom Seitenwind, gegenüber der leichten Wagenfront zu kompensieren dienen. | Typ | Tatra 77 | Tatra 77a | | elektrische Anlage | 12 V | | Bereitschaftsgewicht | 1700 kg | 1800 kg | | Höchstgeschwindigkeit | 145 km.h-1 | 150 km.h-1 |
Fotogalerie Die Typisierung vom Tatra 77* kann grundsätzlich in drei Gruppen aufteilen: - Prototypen T77
- Serienwagen T77
- Serienwagen T77a
Prototypen Tatra 77 Auf Grund historischer Fotografien kann man ca. 6 verschiedene Ausführungen identifizieren, die sich in Details unterscheiden: - Ausführung der Frontscheibe
- Form der vorderen, hinteren Kotflügel und der hinteren Gesamtpartie
- Platzierung der Scheinwerfer - ganz eingelassene, teilweise eingelassene und aufgesetzte Reflektorengehäuse (analog der Serienausführung)
- Form der seitlichen Lufteinlässe, die meisten Prototypen wiesen nur einen Rippenblech auf
- wie die Türe angeschlagen wurde - mit einem Mittelpfosten, wie bei den Serienmodellen oder mit Aussenbeschlägen und einem verdeckten Mittelpfosten
Diese Prototypen haben interessanterweise eine niedrigere Gesammthöhe und kleineren Achsenabstand. Die Prototypen wurden MÖGLICHERWEISE in dieser Reihenfolge gebaut: 1. Tatra 77-Prototyp mit einer zugespitzten, zweiteiligen Frontscheibe (1933)
2. Prototyp-Tatra 77, wie die Berliner Ausführung, aber mit einer flachen Frontscheibe, linksgesteuert, Scheinwerfer und Türscharniere wie 1
3. Prototyp-Tatra 77 wurde für eine Ausstellung in Berlin mit einem Mittellenkgrad (!), Scheinwerfer und Türe aussen angeschlagen gebaut.
4. Prototyp-Tatra 77 eingelassene Scheinwerfer, zweifarbige Lackierung, seitliche Lüftungsrippen wie 1. 2. und 3. Prototyp, Türen wie 3.
5. Prototyp-Tatra 77 mit eingelassenen Scheinwerfern (Vorlage des virtuellen Modells), fast identisch mit dem Prototyp 4, zusätzlich hat er Luftfangspoiler, (möglicherweise über dem Rippenblech angebracht) und einen (ev. nur ausgeschwenkten) Luftfänger oberhalb der Motorhaube. Auf der Hauptseite des https://www.tatra.demon.nl/ gibt es eine Abbildung eines ähnlichen T77 in weiss.
6. Prototyp-Tatra 77, hell, zweifarben, die Aufnahme stammt höchstwahrscheinlich vom Rennen "1000 Meilen CSR", eine fast serienmässige Ausführung, sonst wie 5.
Tatra 77-Serienausführung (1933-1934) ist äusserlich mit dem Typ 77a identisch, bis auf folgende Unterschiede: - die hinteren Kotflügen sind mit der Karosserie bündig
- Er hat einen Mittelpfosten, die Türen haben unsichtbare Scharniere, wie beim Prototyp 1
- besitzt keine seitlichen Lufteinlässe, ob Spoiler oder Rippenblech, sondern die Kühlluft wird durch taschenähnliche Versetzung der Karosserie und der Motorhaube, links und rechts der Heckflosse, ähnlich wie beim T600, dem Motor zugeführt
- Dreiteilige Frontscheibe (wie bei T87)
- Grössere Heckflosse an der Motorhaube
- andere Kontur des hinteren Türrahmens - bogenförmig
- die Fenster der hinteren Türen hatten zuerst eine Glassscheibe, später wurde sie durch einen Hilfspfosten entzweigeteilt
Tatra 77 a (1935-1938) Historische Aufnahnahmen. Ein besonders interessantes Exemplar ist T77 a zweitürig, gehörte früher Herrn Erich Überlacker. T77 und T77a unterscheiden sich in der Motorisierung. Die Anzahl der Scheinwerfer ist nicht ausschlaggebend. Die Diskussion am Tatraportal-Forum ergab, dass zwei Scheinwerfer haben durchwegs T77 und drei Lichter T77a. Tatra 77a hat das hintere Fenster im Normalfall unter der Motorhaube versteckt. T77 hat ein vertikales Heckfenster. Als Abhilfe der Motorüberhitzung beim T77 wurden am T77a die Luftfänger auf dem Dach verbreitet, was zur Abänderung des Hinterfensters zu folge hatte. T77a hat somit zwei kleine Fenster die durch die Heckflosse geteilt werden. Modell Für die Interessenten wurde ein T77a (1936) bereitgestellt. Das Modell ist im Format VMRL97, der sich somit auch für den Auftritt am Web eignet. Tatra befindet sich auch in der grossen Aussenszene, woher auch die folgenden screenshots herstammen. Zum virtuellen Spaziergang sind folgende Szenen vorbereitet: Zum virtuellen Spaziergang sind folgende Szenen vorbereitet: Zum Vergleich beider Versionen, T77 und T77a, ist eine virtuelle Spezialszene vorbereitet worden. Bemerken Sie bitte, dass T77 wesentlich kleiner als T77a wirkt. Diese Täuschung entstammt der kleineren Höhe (1420 gegenüber 1600mm beim T77 a) und ebenfalls der Platzierung der Scheinwerfer. Beide Autos sind gleich breit. Siehe nachfolgende screenshots.
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