Meniny ma Slavomíra.
|
|
Sobota, 10. Október 2026, 14:47
|
 |
Tatraportal 
|
|
|
Wagen Beschreibungen
|
Tatra 602 1949 hergestellt: 2 Stück Die Tatraplans haben 1949 an den einheimischen Wettbewerben erste Plätze errunden, ausserdem haben auch das Gesamtklassement der Alpenfahrt gewonnen. Da sich die geschlossene Limousine für Strassenrennen nicht besonders eignete, entstand der T602 - Tatraplan Sport. T602 wurde zu Beginn als zweisitziger Sportwagen, später als ein Monopost Prototyp konzipiert. Er wurde unter der Leitung von Ing. Julius Mackerle in bloss zwei Monaten gebaut. Die Herstellung wurde im Wesentlichen durch die Verwendung von Serienteilen beschleunigt. Das Ziel dieses Projektes war nicht nur das Prestige der Marke in Rennen zu unterstreichen, sondern auch als Bewährungsprüfung für die Konstruktionselemente und Teile des Serienautos T600. T602 wurde an der Öffentlichkeit das Erstemal am 25. September 1949, am Rennen Preis der Stadt Brno vorgestellt. An diesem Rennen wurde Bruno Sojka mit dem Prototyp T602 in der Klasse bis 2000 ccm Erster und im Gesamtklassement Zweiter. Schon zwei Stunden später startete Sojka zum ersten Grand Prix der Tschechoslowakei und erkämpfte gegen wesentlich stärkere Formel 1 Wagen den neunten Rang, wobei er seine Gruppe wieder überlegen gewann. Es war das erste und letzte Formel 1 Rennen in der Tschechoslowakei überhaupt und der T602 war wahrscheinlich auch der erste luftgekühlte Rennwagen der je klassiert wurde. Kurz darauf, wurde ein zweiter Prototyp T602 gebaut. Beide Autos siegten überall und am Lenkrad wechselten sich Bruno Sojka, Jaroslav Pavelka, Josef Chovanec und Adolf Vermirovsky ab. 1950 siegte Pavelka - Sojka am 12 -Stundenrennen in Brno. Sie legten 1192 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 99,4 km/h zurück. Am 24. September 1950 wurde Pavelka am Rundkurs in Brno in der Klasse bis 2000 ccm Zweiter. Im gleichen Jahr wurde am Bergrennen Ecce Homo - in der Klasse über 1500 ccm Erster und in der Kategorie Rennwagen Zweiter, hinter dem Sieger Bruno Sojka, der am neuen Monoposto T607 fuhr. Am 1. September siegte Chovanec am gleichen Wagen in der Kategorie Sportwagen in Ostrava und auch in Brno. Im Laufe der Zeit wurden am T602 Änderungen vorgenommen, so z.B. wurde die Zeitabfolge der Auslassventile geändert und 1951 der Durchmesser der Saugventils auf 44 mm verringert. Die Kompression wurde auf 9:1 vergrössert und dadurch stieg die Motorleistung bis auf 62 kW. Das Getriebe bekam verschiedene Untersetzungen und die Zahnräder wurden an Nadeln anstatt an Bronzefutter angebracht. Die Steuerung wurde je nach Rennstrecke mit verschiedener festen Übersetzung ausgestattet. Das ursprüngliche Zweikreisbremssystem wurde auf Einzylinder umgeändert, später als das VEB Werk Autobrzdy Jablonec n.N. wieder das Doppelzylinder herstellte, wurde das Zweikreissystem wieder an einem dieser Wagen angebracht. Mit diesen Prototypen wurde noch etliche Erfolge mehr, an denen sich auch weitere Werksfahrer beteiligten, erzielt. Leider endete diese Periode mit dem Totalschaden beider Autos. Am 30. Juli 1951 havarierte beim Training am Ecce Homo- Bergrennen Bruno Sojka und kam dabei tragisch um. Die genaue Unfallursache konnte nie verlässlich bestimmt werden. Laut Augenzeugenbericht ist ihm ein grosser Vogel ins Gesicht geflogen. Der zweite T602 mit T603 Motor wurde 1953 bei einer Rekordfahrt, die Josef Chovanec auf der Strasse bei Hranice n. Morave unternahm total zerstört. Bei einer Geschwindigkeit von über 200 km/h platzte in einem Rad der Schlauch, das Auto kam ins Schleudern, rammte mehrere Meilensteine, eine Brücke und überschlug sich. Dann fing der Tank Feuer und das Auto brannte vollständig aus. Zum Glück wurde der Fahrer aus dem Auto geschleudert und überstand diese aussichtslos erscheinende Situation unverletzt. Einige Teile dieses Wagens konnte der bekannte tschechische Schauspieler Ludek Munzar ergattern und begann mit einigen Mitarbeitern mit dem Wiederaufbau des T602. Chovanec’s Wagen war aber ohne Karosserie. Vaclav Kral, ein bekannter Konstrukteur, konnte wieder Baupläne für eine Karosserie zeichnen und so konnte die Renovation beendet werden. Nach dem Munzar eine Rennlizenz erlangte, hat er sich an mehreren Rennen historischer Rennwagen beteiligt. Im Gegensatz zum Original T602, hat Munzar’s Wagen eine Stahlblechkarosserie und einen T603 Motor. Motor Tatra 602 wurde zuerst mit einem Serienmotor T600 bestückt. Im Laufe der Zeit wurden am T602 Verbesserungen gemacht, so z.B. wurde die Zeitabfolge der Auslassventile geändert und 1951 der Durchmesser der Saugventile auf 44 mm verringert. Die Kompression wurde auf 9:1 vergrössert und dadurch stieg die Motorleistung bis auf 62 kW. 1951 wurde der zweite T602 mit dem Motor Tatra 603 ausgerüstet, mit der Kompression 11:1 du einer Leistung von 99.4 kW. | Bezeichnung | Tatra 600 | abgeänderter T600 | Tatra 603A | | Typ | Viertakt Ottomotor | | Kühlung | luftgekühlt durch einen Ventilator | Luft, 2 Axialventilatoren treiben die Luft zwischen die Zylinder, in Gegensatz zu den T603 Personenwagen Motoren | | Zylinderzahl | 4 gegeneinander angeordnete Zylinder (Boxer) | 8 V 90o | | Bohrung x Hub | 85 x 86 mm | 75 x 72 mm | | Hubraum | 1952 cm3 | 2545 cm3 | | Zündung | Akkumulatorzündung 12 V, Scintilla, oder Pal Magneton | Akkumulatorzündung 12 V, Pal Magneton | | Zündfolge | 1-4-3-2 | 1-3-6-2-7-8-4-5 | | Steuerung | OHV | | Kompression | 6:1 | 9:1 | 11:1 | | Vergaser | Vier Fall- Solex 32 UBIP | Doppelfall Solex 30 UAAIP | | Leistung | 49.2 kW bei 4700 Umdrehungen /Min. | 55.2 kW bei 4800 Umdrehungen /Min. | 99.4 kW bei 5000 Umdrehungen /Min. | | Schmierung | Druckumlaufschmierung | | Lichtmaschine | 12 V, Pal Magneton | 12 V, 300 W, eingebaut in den Ventilator | | Anlasser | elektrisch, 12 V, mit el. Ritzeleinschub | elektrisch, 12 V, 1.32 kW | | Oelfüllung | 5.5 l | -- | 6.5 l |
Fahrgestell | Vorderachse | Unabhängige Radaufhängung mit Trapezträgern, gefedert mittels zweier quer angeordneter halbelliptischer Blattfedern, hydraulische Stossdämpfer. Wies kleinere Anzahl der Blätter beider Querfeder als es die Serienwagen hatten. | | Hinterachse | besteht aus zwei unabhängigen Pendelhalbachsen, gefedert mittels Torsionsstäbe, hydraulische Stossdämpfer. | | Räder | E4,00x16, Stahlfelgen mit Radkappen | | Reifen | 6.00 x 16" | | Antrieb | Hinterachse | | Lenkung | mechanische Zahnstangenlenkung | | Bremsen | Fahrbremse: hydraulische, wirkt auf die Trommel aller Räder Feststellbremse: mechanisch, wirkt auf die Trommel der Hinterräder | | Spurbreite vorn | 1300 mm | | Spurbreite hinten | 1300 mm | | Achsabstand | 2700 mm | | Bodenfreiheit | 220 mm | | permanenter Antrieb | 1:3.154 |
Getriebe Leichtmetallgetriebegehäuse zum Motorblock angeschraubt | Getriebe | 4+1, 2,3,4 synchronisiert | | Kupplung | mechanische Einscheiben Trockenkupplung |
Karosserie Sportwagen für Rundkursrennen. Karosserieunterbau besteht aus einem Dunnwand-Rohrrahmen | elektrische Anlage | 12V | | Bereitschaftsgewicht | cca 900 kg | | Höchstgeschwindigkeit | mit dem T603 Motor über 200 km.h-1 |
Fotogalerie Historische Fotos
Aktueller Zustand des T602 mit dem T603A Motor Modell Das Modell steht noch nicht zur Verfügung.
|
|
|
|